Tja, Einzugserscheinungen sind nicht so einfach zu beantworten ( ich hab mir hier oft schon die Finger kräftig verbrannt )
Also um Dir zu antworten :
Wenn Du 2 Tage = 48 Stunden trocken bist und nochmal 48 Stunden durchhälts, dürfte nahezu alles schwerwiegende vorbei sein. Falls Du doch Entzugserscheinungen ( starkes Zittern, heftige Schweißausbrüche, Halluzinationen etc. ) bekommts, dann ab zum Arzt.
Ansonsten wie bei mir - ich hatte auch keine Entzugserscheinungen.
Ich wünsch Dir Glück und halt nochmal 48 Stunden durch. Erst danach kommt die eigenliche Aufgabe - nämlich dauerhaft abstinent zu bleiben.
ich hatte auch keine Entzugserscheinungen vor oder nach zwei Tagen
doch danach hatte ich riessen Saufdruck
meine Hilfe dabei war, hier immer zu schreiben und ich gehe auch in eine ambulante Therapie, sonst hätte ich es nicht durchgehalten ..denke war genauso schlimm wie Entzug oder war schlimmer ???
also ich weiß nicht, was schlimmer ist, Entzugserscheinungen oder Saufdruck
Bis jetzt kam ich gegen Saufdruck immer ganz gut an. Nur gegen den Entzug konnte ich nichts machen. Und hätte es auch alleine nicht geschafft. Das war nicht nur Hilfe, daß man mit jemandem reden konnte, sondern auch Hilfe im medizinischen Sinne mit Medikamenten und so. Glaube mir, ich kann mich nicht erinnern, daß es mir je bei irgendeiner Krankheit so schlimm gegangen wäre. Das fand ich das schlimmste, was ich je hatte. Es ist aber auch heilsam. Dann stürzt man glaube ich nicht so schnell wieder ab, weil man weiß, was einen erwartet.
hi, und meine Entzugserscheinungen (Tremor, Herzrasen und -stottern, Schweiß, Angst hoch 4, "geht ja sowieso alles daneben", Gleichgewichtsstörungen, und noch paar Sachen so) waren sehr heftig, und das war gut so. Und wenn (zum Schluss) ich gestorben wäre dann wäre es auch egal gewesen, so sehr satt hatte ich mich selber. Der libe Gott hatte aber mir einen Schutzengel geschickt, 8 Jahre trocken, der mich einfach mitnahm und beruhigte. Und er gab mir viel Tee mit etwas Salz. Und da war die Unruhe erträglich, nach 2 Tagen dann endlich total nüchtern. Ich will ja nicht behaupten, dass ichg gerne an mene Entzugserscheinungen zurück denke, aber sie sind eigenarrtigerweise bis heute sher nützlich. Aber nicht aus Angst, sondern zum Gedenken wie weit ich doch vom Leben bereits entfernt gewesen war. Schön, dass ich das mal wieder aufschreiben konnte. ich grüße euch, Max
ZitatWenn man 2 Tage lang keine Entzugserscheinungen körperlicher Natur hat, kann das dann später noch kommen?
ich gehe davon aus, daß du Entzugserscheinungen von Alkohol meinst. Nach drei Tagen ist der körperliche Entzug soweit vorbei, daß keine größeren Komplikationen (z.B. epileptische Anfälle) mehr auftretten sollten. Nach zwei bis vier Wochen sind alle körperlichen Entzugserscheinungen restlos beseitigt. Die psychischen Probleme (Saufdruck) können ein Leben lang auftretten.
PS: Bei Tablettenabhängigkeit dauert die kritische Phase des körperlichen Entzugs zwei Wochen!
Hallo, hatte letzte nacht dieses "Fall-Gefühl" kurz vor dem Einschlafen. Kennt Ihr das ? Nur diesmal habe ich ziemlich gezuckt, kann das mit dem Entzug zu tun haben, also muß ich mir deswegen Gedanken machen ? Erfahrungen bitte Gruß Tulpe
da dürfte doch so ziemlich alles an möglichen Entzugserscheinungen vorbei so. Oder versteh ich da etwas falsch ?
Jetzt mach dich mal net verrückt-die Hauptarbeit kommt noch ( dauerhaft nix zu saufen )
Geh in eine Gesprächsgruppe die Dir zusagt, probier ruhig einige aus. Such Dir ein Hobby, mach Sport, mach halt was um Dich abzulenken. Es hilft bestimmt. Ansonsten hier weiter schreiben.
das Fall-Gefühl hat als Traum jeder Mensch von Zeit zu Zeit und hat nichts mit dem Entzug zu tun. Habe mal gelesen, das wäre so eine Art Geburtstrauma.
Mach Dich nicht verrückt, wenn Du bis jetzt keine Entzugserscheinungen hattest, kommen auch keine mehr. Lenk Dich ab, geh an die frische Luft, koch was gutes oder sonst was. Man soll zwar auf seinen Körper achten aber such jetzt nicht nach Entzugserscheinungen.