Habt ihr Erfahrung mit "Koffein-Entzug" gemacht? Angeblich erlebt man als koffein-gewöhnter Mensch nach Absetzen von Kaffee oder Tee auch einen Entzug, sogar einen körperlichen (übermäßige Müdigkeit, Kopfschmerzen) Entzug über zwei bis drei Tage, und die Gereiztheit soll noch länger fortdauern.
Also als Kaffeetante möchte ich auch was dazu sagen, ich habe mir angewöhnt, 1) den Kaffee mit sehr viel entrahmter ( 0,3%) Milch zu trinken ( weil kaffee ja entwässert , und weil diese Milch nicht so viel Kalorien hat) 2) außer morgens und mittags koffeinfreien Kaffee zu trinken.
Und das klappt sehr gut, ich merke eigentlich keinen Unterschied im Geschmack, und für die Wirkung trinke ich halt morgens und mittags zum Wachwerden eine oder zwei Tassen mit Koffein.
na richtig wach macht mich der Kaffee (richtiger mit Koffein) eigentlich nicht, ist mehr Gewohnheit. Und wach hält er mich eigentlich auch nicht übermäßig. Bins wohl schon gewohnt.
Aber danke für den Tipp mit dem entkoffeiniertem, muss ich mal ausprobieren und wenn er schmeckt, hole ich mir auch den. Ist ja gesünder, und überhaupt...
Es ist schon länger her, dass ich es auf einer Medizin-Homepage gelesen habe. Es heißt, dass man nach etwa drei Tagen den Koffein-Entzug "überstanden" hat, und dass eine Tasse Kaffee danach wieder die angenehm belebende Wirkung hat, die sie eigentlich haben sollte, ohne dass man dann wie zuvor eine Tasse nach der anderen "braucht".
Für Neulinge auf diesem Forum: ACHTUNG - für den Alkohol gilt diese Theorie nicht!!! Kenne ich aus eigener Erfahrung. Nach Trockenheit wieder Alkohol trinken ist schrecklich. Er schmeckt gar nicht, die Wirkung ist nicht angenehm, und man rutscht im Nu wieder in den alten Schlamassel und wünscht sich, man hätte nicht wieder angefangen, da das trockene Leben viel angenehmer war. Diese Erfahrung hält mich davon ab, noch mal leichtsinnig zu werden.
Ich merke dem " Mittagskaffee"" mit koffein eine belebende Wirkung an.
Wenn der Kaffee Dich sowieso nicht mehr wach hält oder macht, dann kannst Du es doch mal dazwischen mit dem Koffeinfreien probieren. Die sind heute vom Geschmack sehr gut. Und entwässern nicht so wie die koffeinhaltigen.
das ist gut wegen dem entwässern, werde mir bei nächster Gelegenheit gleich koffeinfreien besorgen. Denn vom "richtigen" Kaffe muss ich wie ein wasserfall ständig auf die Toilette rennen, manchmal sogar fast alle 10 min.
Ich habe mich vor kurzem mit homöopatischen Mitteln behandelt. In der Zeit soll man keinen Kaffee trinken, auch schw/grünen Tee nicht.
Hatte Frühdienste, also so gegen 3:00 aufstehen. Das heißt, möglich zeitig ins Bett und immer schlafen, auch am Tage, wenn man Zeit hat.
Nichst ging. Ich war total aufgezogen, konnte mir das nicht erklären, es waren ähnliche Entzugerscheinungen wie beim Alk, zumindest was die Herzfrequenz anging. Ich konnte nicht schlafen, war aber aber auch nicht wirklich müde. Fand das fast amüsant. Habe mich gefragt, wieso ich plötzlich so wenig Schlaf brauche. Selbst Baldrian hat nicht viel bewirkt, was mich zusätzlich stutzig machte.
Bis es mir nach einer Woche wie Schuppen aus den Haaren fiel. Denn so nach und nach ging das mit dem Schalfen wieder und dann wurde mir klar, dass das der Koffeeinentzug war.
Aber ich will ja nichts übertreiben. Nun gibt es wieder Kaffee und Tee - bin ich halt davon abhängig, ist mir gerade ziemlich egal.
Irgenwann werde ich auch diese Hürde nehmen, nun weiß ich zumindest, worauf ich mich dann vorbereiten muss.
Das mit dem entkoffeenierten geht bei mir gar nicht. Der schmeckt einfach anders. Und wegen des Entwässerns.... trinke ich eben mehr Wasser. Ist doch gut, sich durchzuspülen.
Mir geht es gut damit, meinem Magen geht es ohne Alk besser und das mit dem Kaffee kriegt er gut hin
Ich trinke sehr gerne starken schwarzen Tee, morgens und nach dem Essen auch schwarzen Kaffee. Ich bin sicher koffeinabhängig, und ich bin der Meinung, dass ich nichts dagegen tun muss. Ist das nicht toll! Aber ich werde mal "zum Spaß" ein paar Tage koffeinfrei bleiben, um zu sehen, wie ich mich DANACH fühle. Natürlich nicht heute. Erst morgen. Nein, übermorgen. Ach ist das schön, wenn man kein schlechtes Gewissen haben muss, dass man das auf "übermorgen" aufschiebt.
also ich trinke ser gerne Kaffee, am liebsten italienischen und dann mit Crema. Deshalb schmeckt mir auch koffeinfreier nicht so gut, weil alle deutschen Kaffees sauer sind.
Habe allerdings noch keinen Entzug festgestellt, wenn ich mal weniger oder gar keinen trinke. Eher das Gegenteil. Wenn ich zuviel trinke, werde ich ganz zittrig und nervös.
Hallo Gepard, ich habs ja nicht glauben wollen, aber ich bin im letzten Jahr zwei Wochen in einer Naturheilklinik gewesen und wurde bei der Aufnahme auf einen wahrscheinlichen Koffeinentzug hingewiesen. Koffeinentzug ? Ich ? Das Lachen ist mir aber schnell vergangen. Tagelang ständige Kopfschmerzen und starke Unruhe. Erstes Angebot gegen den Entzug : Tropfen ( natürlich alkoholhaltig, zum Glück am Geruch erkannt ) zweiter Versuch : Homöopatisches Mittel in Globuli- Form, war wirkungslos dann Pfefferminzöl gegen die Kopfschmerzen, wirkte gut, nur leider auch alkoholhaltig. Hab mich dann doch entschlossen, morgens beim Frühstück aus der Reihe zu tanzen und mit Heldenmut zur Dose mit koffeinhaltigem Kaffee gegriffen. Schon waren die Kopfschmerzen weg.
hallo Wolfgang, gwegen Kopfschmerz geht sehr gut "Tigerbalm", eine Salbe aus Asien. Ganz wenig auf die Schläfen, Stirn, und du bist nach 5-10 Minuten wie neu angestrichen. Gruss Max
mit Entzug habe ich keine Erfahrung, weil ich ständig Kaffee trinke, mehr denn je. Ich wußte noch nicht mal, daß Koffein süchtig machen soll. Und, wenn ich lese, daß eine Entzugserscheinung übermäßige Müdigkeit ist, möchte ich eigentlich gar nicht auf Kaffee verzichten. Deshalb bin ich vor Urzeiten auf den Morgenkaffee gekommen. Ich bin nämlich ein ausgesprochener Morgenmuffel. Zur Praxis des Kaffeetrinkens hab ich vor kurzem einen Artikel im Spiegel gelesen: Man solle ihn - zum Wachhalten - nicht auf einmal in großer Menge, sondern öfters in kleinen Dosen trinken. Das ergibt dann auch den (verborgenen) Sinn bei der Art, wie Italiener Caffè trinken: Morgens einen "längeren" Cappuccino, und dann öfter mal einen kleinen...
Über die Gefahren des "Türkentranks" muß ich mich wohl noch kundig machen.
ZitatHabt ihr Erfahrung mit "Koffein-Entzug" gemacht?
Ich lasse es gar nicht erst so weit kommen. Mir ist bekannt, dass auch das ungesund ist, aber ich bin eine richtige Kaffeetante. Mich kennt man nicht anders als mit einem Riesenpott Kaffee in der Hand, über normale Kaffeetassen würde ich nur lachen. Seitdem ich nicht mehr "saufe", trinke ich den Kaffee immer mit einem Schuß frischer Milch, vorher trank ich ihn nur schwarz. Aber ohne meine Pötte Kaffee, sogar noch abends getrunken, wäre ich nur ein halber Mensch, wäre ständig müde und käme morgens gar nicht in Gang. Dasselbe erreiche ich aber auch mit schwarzem Tee - nur, dass ich dann abends so angeregt bin, dass ich gar nicht mehr einschlafen kann
Ja, ich verstehe euch schon, dass ihr auf Kaffee nicht verzichten wollt. Mir ging es eher um richtigen Entzug davon und darum, wie das sein muss, wenn man danach den Kaffeegenuss so erlebt als wäre man ihn nicht gewöhnt.