Sondernewsletter der DHS, des FDR und des Paritätischen zur Umsetzung von Hartz IV und den Auswirkungen auf die Sucht- und Drogenhilfe
Sehr geehrter Herr xxxxxxx,
dieser Newsletter wird Sie überraschen. Er ist anders als gewohnt, er ist länger und bezieht sich nur auf ein Thema - nämlich die Umsetzung von Hartz IV und die Auswirkungen auf die Sucht- und Drogenhilfe. Es ist ein gemeinsamer Newsletter von DHS, FDR und dem Paritätischen. Außerdem haben wir auf unserer Internetseite unter der Rubrik "Veröffentlichungen" einen neuen Unterpunkt eingerichtet. Dort finden Sie unter dem Titel "Hartz IV" auch alle im Newsletter genannten Quellen. Direkten Zugang zum Sondernewsletter finden Sie hier: www.optiserver.de/dhs/veroeffentlichungen_hartz4.html
In einem Forum können Sie weitere Fragen zum Thema stellen, diskutieren, Anregungen geben und was immer man in einem Forum tut. Sie erreichen dieses Forum wie folgt: http://www.dhs-forum.de/forum
Ich bedanke mich bei Herrn Kern vom Paritätischen Landesverband Baden- Württemberg für die gute Vorarbeit. Ausgangspunkt für diesen Newsletter ist ein bemerkenswertes Referat, das Herr Kern vor einigen Wochen in Lüneburg gehalten hat.
Die neue Sozialgesetzgebung (SGB II und XII) sorgt für erhebliche Verunsicherungen in der Sucht- und Drogenhilfe. Zur Orientierung im derzeitigen Informationsdschungel sind die Ausführungen in die Bereiche "Konsequenzen für den ambulanten Bereich" und "Auswirkungen im stationären Bereich" gegliedert. Und damit Ihnen die Informationen besser schmecken, haben wir sie als Rezept aufbereitet - frei nach der Frage "(Wie) Kriegt die Sucht- und Drogenhilfe Hartz IV gebacken?"
Wir beschränken uns auf die wesentlichen Arbeitsschritte und Zutaten, die die Sucht- und Drogenhilfe braucht, um in der Umsetzung des SGB II in ihrem Bereich ein für alle Beteiligten bekömmliches Menü zu kochen. Verfeinerungen und Erweiterungen sowohl bei den einzelnen Arbeitsschritten als auch bei den Zutaten sind nicht nur möglich, sondern notwendig. Unschlüssige und ungeübte Köche können ausführliche Informationen auf folgenden Märkten erwerben:
Eine letzte Vorbemerkung: Die Umsetzung des SGB II erfolgt unter der Beteiligung von insgesamt 439 Kommunen in Deutschland (als optierende Kommune, als Teil einer ARGE nach § 44b oder bei einer geteilten Trägerschaft von Agentur und Kommune). Selbst wenn die Grundzutaten des SGB II überall dieselben sein mögen, scheint im Moment frei nach Mao Tse-Tung die Devise zu herrschen: Lasst uns 1.000 Kuchen backen! Diese Backanleitung kann diese Vielfalt nicht umfassend berücksichtigen.