ich habe seit gestern das Gefühl das ich da hinein kommrn könnte. Seit ich nicht mehr Trinke habe ich teilweise heftige Launen und bin dann unausstehlich. Meine Mutter nimmt schon seit Jahren Diazepam, ich glaube schon seit ihrem 40 Lebensjahr, sollten gegen die Wechseljahre Wunder bewirken. Letzte Woche hatte ich mal wieder Stimmungsschwankungen und wollte mal so ne Diazepam probieren, soll ja die Laune steigern. Da ich noch nie dieses Zeug genommen habe, wurde es mir erst etwas schwindelig, danach stellte sich aber ein eigenartiges Gefühl ein. Ich war total ruhig, etwas schläfrig und meine Laune war auch besser. Am nächsten Tag nahm ich dann keine, weil ich dachte, hm es geht mir besser. Am darauffolgendem Tag merkte ich aber schon, wie gerne ich wieder diese Wunderpille nehmen würde, machte sie mir doch einiges leichter. Ich tat es wieder, das gute Gefühl kam auch gleich wieder. Das gleiche tat ich auch gestern. Mensch jetzt überlegte ich, ob man davon auch so schnell süchtig werden kann, was ich auf keinenfall möchte. Aber es hat mir einiges erleichtert, hatte dadurch einfach ein wohliges Gefühl und keinerlei Saufdruck mehr. Aber ich denke einmal das dies auf Dauer wohl keine Lösung sein kann, oder? Es grüßt Euch Renatita
während meines Entzuges, bekam ich für die ersten paar Tage Diazepam. Am ersten Tag 10 mg, am zweiten und dritten Tag 5 mg und am vierten Tag noch 2,5 mg. Dann nix mehr. Die Tabletten sollten mir lediglich über die ersten Nächte helfen. Sie bergen ein sehr hohes Suchtpotential und sind eine adäquate Ersatzdroge für Alkohol. Meiner Meinung nach, bist Du alles andere als abstinent, solange Du zu solchen Helferlein greifst. Ich hab mir jetzt nicht die Mühe gemacht, nach anderen Beiträgen von Dir zu suchen. Daher meine Frage: Machst Du irgend eine Form von Therapie?
grundsätzlich sollte man keine medikamente nehmen, die einem nicht selber verschrieben wurden. das kann sehr gefährlich werden, da du eventuelle unverträglichkeiten gegen diese medikament haben könntest.
ob man nun von diesem medikament so schnell süchtig wird, kann ich dir nicht beantworten, aber dein kopf scheint sowas schon in geringem maß zu registrieren.
wenn es dir doch so schlecht geht, wobei ich stimmungsschwankungen nicht so schlimm finde, das kann man auch anders bewältigen...
geh doch morgen selber zum arzt, rede mit ihm darüber und lass dir notfalls ein medikament für dich verschreiben.
Zitatich habe seit gestern das Gefühl das ich da hinein kommrn könnte. Seit ich nicht mehr Trinke habe ich teilweise heftige Launen und bin dann unausstehlich.
Hallo Renatita,
du solltest versuchen dahinterzukommen was dir denn nicht gefällt, was dich launisch macht ohne Alkohol. aufhören mit trinken heisst auch in den allermeisten Fällen das man etwas ändern muss.
jetzt machst du mit Diazepam im Prinzip nichts anderes wie mit Alkohol. Du beamst die negativen gefühle einfach mal weg.
Hallo Renatita,Finger weg von Diazepam.Mach keinen Quatsch,wir alle haben Stimmungsschwankungen der eine mehr der andere weniger.Falls es zu schlimm mit den Launen wird geh zum Hausarzt oder Psychologen,die können dir eventuell was anderes verschreiben.Aber Diazepam auf keinen Fall,da wirste schnellstens Abhängig von und der Entzug davon ist die Hölle. Gruß Mirko
du willst die unangenehmen gefühle nicht haben und machst sie mit Diazepam weg. ich vermute, das hast du früher eben sehr oft mit alkohol getan.
Diazepam hat ein sehr hohes suchtpotential, viele mehrfachabhängige sagen, dass es leichter sei, von alkohol loszukommen.
lass das fragezeichen in der überschrift deines threads weg, denn du betreibst suchtverlagerung. lass das in eigenregie eingepfiffene medikament weg. hol dir hilfe, geh zu einem arzt, der sich in der abhängigkeits-problematik auskennt.
Ein Diazepam Entzug kann Wochen dauern!!! Ich habs bei uns in der Verwandtschaft erlebt. Monatelang Depressionen und Schlafstörungen. Jeder Diazepamabhängige "beneidet" den Alkoholentzug! Denn der ist Kindergarten dagegen. Also sofort Finger weg.
Hallo Renatita, für was nimmt deine Mutter Diazepam? Ich dachte , dass das Medi nur am Anfang, wenn man mit dem Trinken aufhört, aufschreibt und, dass man es nut unter Kontrolle nehmen darf.
Hör doch gleich wieder auf damit. Ich kämpfe auch gerade gegen Tabletten. Bei kleinen Unpässlichkeiten habe ich immer Paracetamol comp. genommen (mit Codein). Mittlerweile fast täglich, weils mir da m. E. auch besser geht. Ich habe viel Kopfschmerzen und bei dem kleinsten Verdacht von aufkommenden Kopfschmerzen habe ich immer mehr Tabletten gebraucht. Es ist schwer, von so einer Sucht wegzukommen. Ich denke, viel schwerer als vom Alkohol.
ich danke Euch für die schenllen Tipps. Ne, dann lasse ich natürlich gleich die Finger davon. War halt mal angenehm wieder abzuschalten, aber ich dachte mir schon so etwas. Bin eigentlich kein Mensch der Tabletten gerne nimmt, aber was tut man nicht alles um sich mal wieder weg zu beamen. Meine Mutter nimmt die Dinger seit ich denken kann. Die hat man anscheinend früher leicht bekommen. Sie bekam sie wegen angeblicher Wechseljahre, weil Sie Angstzustände hatte.
Nö, also ich lasse es jetzt, 1 Sucht reicht mir vollkommen. Nochmals danke.
diazepam war früher unter dem namen valium sicher bekannter... bestens dafür geeignet seine unangenehmen gefühle in watte zu packen...nichts anderes also was du sonst mit alkohol bewirken wolltest...
würde sich da nicht eher anbieten mal genau auf die stimmungsschwankungen zu achten und warum sie passieren... und vor allen dingen warum du diese nicht aushalten kannst und dich wieder am liebsten in eine scheinwelt flüchten möchtest...
ja da muss ich Dir Recht geben. Ja genau Valium war damals bei meiner Mutter das Zauberwort. Ich habe aber jetzt Gott sei Dank nur 3 davon geschluckt und werde auf jedenfall die Finger davon lassen. Ich werde mir jetzt wirklich mal die Frage stellen warum ich das brauchte. Ich denke das ich teilweise noch eine gewisse Leere in mir spüre, die ich sonst mit Alkohol gut überspielen konnte. Auch da muss ich noch an mir Arbeiten.
werde die mit Sicherheit auch nicht mehr nehmen. Nur manchmal verspüre ich in mir eine Unruhe, eine Leere, eine Traurigkeit, die mich dann immer ins Wanken bringt. Ursache 1 ist ja meine liebe Mutter, der ich nicht aus dem Weg gehen kann. Dann mein Beruf, der mich oft an meine Grenzen bringt. Meine Einsamkeit, denn ich igele mich ein. Dann kommen oftmals noch trübe Gedanken. Ich weiß das ich, will ich trocken bleiben, daran Arbeiten muss.