Für mich gibt es "drei" Arten, den Alkoholismus fest zu stellen. Die eine ist die soziale Auffälligkeit. Da kann beim besten Willen nichts mehr verborgen werden, die nächste ist die Anhand von Fragenkatalogen, Definitionen und Diagnosen und die dritte ist die der eigenen Vernunft und Entscheidung. Das ist die, die mE die meiste Aussicht auf Erfolg hat - und die natürlich die erste und zweite nicht ausschließt. Wenn jemand mit einem Bier in der Woche für sich das (echte) Gefühl eines Problems mit Alkohol hat und dadurch in irgendeiner Form sich unglicklich fühlt und er etwas dagegen tun möchte, ist es nicht an mir zu urteilen, er sei keiner und denjenigen am Ändern zu hindern.
Wer also etwas gegen seinen Alkoholkonsum tun möchte, sollte das tun.
ich weiß halt zufällig, daß die?/der? Kocher durch SHA fließt.
Natürlich hat es auch seine Vorteile, wenn der Suchtberater selber Betroffener ist. Das findest Du heute aber nur noch beim Blaukreuz (meines Wissens nach).
Ich habe deswegen Probleme mit solchen Aussagen, weil die u.U. Erwartungshaltungen bei den Klienten wecken. Wenn ich mir vorstelle, mit welchen Vorstellungen und Ängsten ich in der Suchtberatung aufgeschlagen bin, wäre es für mich bestimmt nicht leichter gewesen, wenn ich zusätzlich noch Bedingungen im Kopf gehabt hätte. So auf die Tour: die haben ja keine Ahnung, also bleib ich weg und sauf weiter.
Der Austausch von Erfahrungen erfolgt in der Selbsthilfegruppe (dort sitzen deine Experten), der Suchtberater hat die Aufgabe, mir therapeutische Wege aufzuzeigen und mich auf den Weg zu bringen - mehr nicht. Das wird "Zusammenarbeit zwischen haupt- und ehrenamtlicher Suchthilfe genannt".
1. Zunächst mal habe ich nicht geschrieben das es besser ist Bier statt wein zu trinken, sondern das ich es für mich als kleinen erfolg sehe! Nicht mehr Bier UND wein zu trinken!
2. Ich gehe mal davon aus das nur eure wege die perfekten sind und alle anderen wissen nicht was sie tun oder?
3. Sry aber da halte ich die Suchtberatung iwi für Kompetenter.
Um mal wieder auf das eigentliche Thema des Freds zurückzukommen...
1. Das ist definitiv kein Erfolg sondern Ersatz!
2. Mein Weg war nicht perfekt, sondern holperig und verlustreich. Aber, ich mein mir anmassen zu können, wenn jemand der "Nass" ist sich was vormacht. Weil ich das 10 Jahre genausoo gemacht habe ( habe ja heute nur eine Flasche getrunken..)
3. Wenn die Suchtberatung dire gesagt, sauf erst mal weiter, komm später wieder, dann weiss ich nicht so recht. Vielleicht wissen die vom sehen her mehr, als ich via des Freds. Kann sein? Meine Suchtberatung hat mir damals gesagt: Aspa aussteigen und wenn sie grade die Kraft dazu haben: Heute anfangen, ich begleite sie und zeige Ihnen SHG, LZT etc. Raushelfen müssen Sie sich schon selber.
ICH habe mich an die Suchtberatung gewendet aus eigenen stücken, nicht weil jemand sagte tu es ! ICH sehe mein Alkoholproblem. ICH möchte etwas dran ändern, aber eben so wie ICH es kann und nicht wie andere meinen die mich nicht kennen wie ICH es sollte. ICH mache mir nichts vor an der menge wieviel ich trinke, auch ein Bier am tag ist Alkohol, trotzdem finde ich es schonb etwas besser wenigstens nichts hartes wie eben wein mehr zu konsumieren.(mein persönliches Empfinden!)
Die nette Dame der suchtberatung hat nicht gesagt trinken sie mal weiter und kommen sie später wieder! Wir haben festgelegt DAS ich im Juni definitiv aufhöre zu trinken, nur eben brauchen einige Zeit sowas zu regeln. Mag sein das du von heute auf morgen einfach weg kannst, etwas machen kannst, ich kann es nicht! Also habe ich da um etwas Zeit erbeten um das klären zu können, vorbereiten zu können etc. ICH versuche es erstmal zuhause, wenn ich merke es bringt nichts gehe ich eben Stationär in die Entgiftung. Aber wie gesagt sowas MUSS ich vorbereiten. Ebenso sagte sie nicht trinken sie solange munter weiter sondern, trinken sie in der Zeit so wenig wie möglich!
Nunja ..soweit erstmal wieder ..
Ich freue mich über Verleumdungen, denn sie lenken von der Wahrheit ab. (Marquis de Sade)
ZitatDie nette Dame der suchtberatung hat nicht gesagt trinken sie mal weiter und kommen sie später wieder!
Das hoffe ich doch stark ...aber wann sollst Du denn wiederkommen ?
ZitatWir haben festgelegt DAS ich im Juni definitiv aufhöre zu trinken, nur eben brauchen einige Zeit sowas zu regeln. Mag sein das du von heute auf morgen einfach weg kannst, etwas machen kannst, ich kann es nicht!
Next...was möchtest Du denn festlegen. ich versteh das nicht. Du sagst, Du hast ein Alkoholproblem und möchtest auch davon weg. Warum tust du es nicht gleich und jetzt und sofort. Das geht.
Viel Glück dabei
LG UTA
Auch Wolkenkratzer haben mal als Keller angefangen.
Wie ich damals zur Suchtberatung bin, wußte ich, daß ich zeitnah aufhören werde, aber ich hatte mir den genauen Zeitpunkt offen gelassen. Das wurde auch so akzeptiert.
Sorry, heute bin ich im Lehrermodus Es ist wurscht, was Du trinkst, entscheidend ist die Menge an reinem Alkohol, die Du konsumierst. Ich erzählte auch immer, ich trinke doch keine harten Sachen, nur Bier. Tja, das Depperte war, 12 Halbe (meine Ration) sind auch 'ne Flasche Wodka.
Also Tina, ich gebe hier nur meine Meinung wieder. Und die ist eben dass jemand der am Tag 4 Bier trinkt keinen KRach macht nie mehr trinkt die lügt nicht Alkoholiker ist und auf einer Therapie nur einem der den PLatz wirklich braucht den selbigen wegnimmt. Ich habe mit meinem restlichen Leben ein Problem was vor allem die Depressionen sind. Ich weiss nicht so recht sind die der auslöser von Extremem Leben oder ist das extreme LEben Auslöser von den Depris, Das nächste Problem das ich habe ist das ich seit über 10 Jahren täglich Schmerzen habe durch einen Unfall und Pfusch am Chirurgenbesteck. Dann von den Depressinonen und den Scherzen und des Zuckers regalmäßig MEdikamente nehmen muss und nicht weiss ob das nicht auch schon wieder als Sucht anzusehen ist. Nur nach Einnahme der Psychpharmaka sind die Depressionen viel besser. Dazu würde ich jetzt gern Erfahrungsbercihte haben wenn es jemand auch so geht.
ich noch mal. Solche in meinen Augen arroganten Sprüche kenne ich eigentlich bisher nur von den sog. "Stalingrad-Alkoholikern". Das sind die, die bestimmen, wer gnädigerweise in ihren Augen Alkoholiker ist und wer nicht. So auf die Tour: wer nie obdachlos oder im Knast war, wer nie ein Delirium hatte ... (bitte weitere Kriterien hier malen) ... ist Simulant oder was weiß ich.
Wer welche Entwöhnungsbehandlung in welcher Länge bewilligt bekommt, das entscheidet GöttinseiDank die Rentenversicherung auf Empfehlung der Suchtberatungsstelle.
Jetzt erschließt sich mir auch Deine Meinung, Suchtberatung sollten nur "Betroffene" machen. Allerdings vor solch' selbstgerechten Betroffenen wie Dir graut mir.
Wie gesagt, wir schreiben 2008, nicht mehr 1982. Zum einen haben die Betroffenen heute früher Krankheitseinsicht, bzw. ändern sich die Krankheitsverläufe (Mehrfachdiagnosen, Multitox ...)
@Vicco55 du kannst auch nur immer gegen alles sein sowas nennt man streitsüchtig. Wie vorher schon gesagt ist nur meine ganz eigene Meinung. Ich habe zum Glück nicht sehr viel 6 Jahre oder so in die Rentenversicherung eingezahlt weil sowas wie Suchtbehandlung dort nichts zu suchen hat. Ich bin der Meinung Alkoholissmus hat nur 2 Möglichkeiten entweder nix oder voll Power. Leute die 4 Dosen Bier am Tag trinken haben da nix und zwar gar nix zu suchen. Wir hatten damals allerdings auch einige dabei die 2-3 Bier am Tag getrunken haben und dann brav ins Bett sind. Auch denen habe ich damals gesagt dann sollen sie machen das sie nach hause kommen und weitertrinken. Komisch bei allen denen kam dann am Schluss so nach 4-5 Monaten raus das es eben doch mehr waren und man am anfang nur angst hatte sich und andern das zuzugeben. Das wars jetzt aber auch an Verteidigung vom mir brauch ich nicht wem nicht passt was ich schreibe der solls nicht lesen.
ZitatGepostet von harry2406 ... dass jemand der am Tag 4 Bier trinkt keinen KRach macht nie mehr trinkt die lügt nicht Alkoholiker ist und auf einer Therapie nur einem der den PLatz wirklich braucht den selbigen wegnimmt.
boah, also nur die hardcore-alkis (nach deiner definition) dürfen ne thera machen?
ich dreh mal den spiess um: dass uneinsichtige alkis mit zig entgiftungen weder entgiftung noch therapieplatz beanspruchen dürfen, weil rausgeschmissenes geld?