seit 2 vllt auch mehr Jahren trinke ich , ich höre und lese immer wieder das Menschen trinken um zu vergessen oder um Gefühle weich oder weg zu trinken . Bei mir ist es genau andersrum. Seit ich Teenager bin fühle ich sehr wenig , habe keine Motivation. Ich war 10 jahre nur in Therapie (habe bis vor 2-3 Jahren ganz selten getrunken) Anti derpressiva hin und her , ich habe so viele medikamente durch. Manche helfen auch etwas. Dann merkte ich wenn ich trinke habe ich so ein Happy gefühl in mir , was ich sonst nicht kenne und so eine leichtigkeit und Spass in den Backen .... Das alles habe ich ohne Alk nie oder sehr sehr selten . Wenn ich was trinke mag ich basteln und mache kosmetik days etc.....Ohne (was es im mom eigentlich nicht mehr gibt ausser die letzten 5 tage ,,, na ja bis gerade eben) stehe ich morgens auf putze meine Pflicht und sehe fern bis ich schlafen gehe....sonst kann ich mich zu nichts aufraffen. Daher fällt es mir so schwer weil ichmich dann wieder für meine eigene Hölle entscheiden muss Psychisch gesehen. Aber ich kann ja auch nicht so weiter machen , zumal mein Mann (der nicht trinkt) sich sorgt, er sagt er verlässt mich nie !? Aber wer will das auf Dauer schon haben ? keiner ! Er ist meíne grosse Liebe das sollte mir Kraft geben tut es aber nicht. Er versucht allles mir zu helfen aber meist nur mit verbot und das bringt nix, gott ich quatsche euch voll.... Ich hoffe hier Paar Meinungen zu finden . Würde mich echt freuen wenn einer Zeit findet mir zu Antworten , danke schon mal
Selbstbehandlung von Ängsten und Depressionen mit Alkohol ist einer der "Klassiker" für das Entstehen einer Alkoholabhängigkeit.
Hast Du mit Deinen Ärzten (Psychiater!) mal wegen einer anderen Medikation gesprochen? Oder nimmst Du gar keine ADs? Ich persönlich glaube nicht daran, dass sich meine Probleme wegtherapieren lassen. Ich kann auch nicht den ganzen Tag zur Stimmungsaufhellung Radfahren oder Laufen
Hartnäckig bleiben lohnt sich: Ich habe meine - teureren (!) - Medis z.B. auch nur durch Nachbohren gekriegt.
und ich habe eine Angsterkrankung vom Saufen her bekommen. Das ist ja in etwa so, was war zuerst da, das Huhn oder das Ei ? Sicherlich ist eine solche Tendenz schon vorher im Menschen, nur ist es bei mir in früheren Jahren nicht zu solchen derben Panikattacken gekommen, die mich glauben ließen, ich sterbe gleich. Das war nur der Alk mit seinen Entzugssymptomen.
Beachte immer, dass der Alk dir nur zum Anschein die Ängste nimmt. Er hat ja eine angstlösende Wirkung. Doch bei Suchtkranken werden die Ängste und Depressionen beim Absetzen viel stärker. Ich nehme auch AD, weil ich sie brauche und mir helfen beim Trockenbleiben.