ZitatGepostet von septembersonne Ernst Herhaus,ein alkoholkranker Schriftsteller hat mal geschrieben:"Trocken bleibt,wer dafür dankt"Dies ist einer meiner "Leitsätze" und ich danke jeden neuen Tag dafür, das ich abstinent leben kann und mein Lebenswille Oberhand gewonnen hat:zwinker1
LG
Manuela[/b]
Wow was für ein toller Satz Manuela. Ohne ihn zu kennen lebe ich ihn. Ich bedanke mich bei mir, für das herrliche Aufwachen ohne Übelkeit, Kopfschmerzen und durchhängen.
Lieber Dryfritz,
Glückwunsch für Deinen Weg. So ab 100 Tage habe ich nicht mehr mitgezählt und schwupps war ein Jahr um. Ich wünsche Dir weiterhin gutes beackern Deiner Baustellen.
Lg von crissy
Man fällt nicht über seine Fehler, man fällt immer über seine Feinde, die diese Fehler ausnutzen.
ZitatGepostet von newlife @Usa du machst deine Sache auch wirklich gut, wie ich finde. Ich denke auch, dass du bzgl. unserer Sucht noch abgeklärter werden wirst.
Viele Grüße Dirk
Das wird, ich bin da absolut zuversichtlich .
Und ganz doll Daumen drück Dirk, für eine erfolgreiche Wohnungssuche.
GlG Usa
Es ist besser, geringe Taten zu vollbringen, als große zu planen. (Chinesisches Sprichwort)
Umzug und beruflicher Wechsel...kenne ich auch. habe gerade um den 30. Geburtstag viele Sachen geändert, aber nicht gemerkt, dass wenn ich erst das mit dem Alkohol bekämppft hätte, hätte ich vielleicht die anderen Änderungen nicht durchziehen müssen um meinen negativen Gedanken zu entfliehen.
nun ja neuer Anfang aber trotzdem weitergesoffen, so hätte ich auch um ein Haar das verspielt was ich neu aufgebaut habe. Die letzten Monate waren da wirklich bitter. Irgendwie hat sich pivat, gefühlsmäßig und beruflich, gesundheitlich einiges entladen, was ich die letzten Jahre aufgeladen hatte.
Mit Glück! hat sich einiges beruflich eingerenkt...viiieeel GLÜCK war im Spiel. Auch die Tatsache dass ich die letzten Monate meine Probleme trocken angegangen bin war ein Vorteil.
yup, und morgen wird die nächste Wohnung angeguckt. Ich pack das noch mit 40. So dass ich dann am 06.11.2011 mich zurücklehnen kann und mich glücklich schätzen kann, dass die Zeit nicht 2 Jahre stehen geblieben ist.
wie hat es denn bei dir klick gemacht, wie waren deine ersten 3-6 monate? ohne bierchen?
dein offensiver umgang mit der Krankheit finde ich dennoch bemerkenswert, egal wo man beschäftigt ist. ich habe letzte woche auf einem dorffest ein wahrlichen spießrutenlauf der erklärungen hinlegen müssen, warum ich nicht rauche oder ein bierchen trinken möchte. das wäre mit einer aussage wie du die tätigen würdest auch im keim erstickt gewesen.
mein Leben war nicht mehr schön. Mich interessierten keine Feste o.ä. mehr, sondern nur der Stoff. Ich lebte jahrelang isoliert und wollte das auch so. Wichtig war nur noch, dass mich bloß alle in Ruhe lassen, so dass ich ungehindert der Sucht nachgehen kann. Das einzige, was ich sonst noch wollte, war, irgendwie auf die Arbeit zu gehen. Ich wusste ganz genau, wenn ich dass auch nicht mehr schaffe, bin ich den ganzen Tag am saufen. Ich gehöre zur Gammakategorie mit starken Trinkexzessen. Mir gelang es aber dafür im Gegensatz zu anderen hier noch relativ lange, tasgsüber nicht trinken zu müssen. Das klappte dann erst in den letzten Monaten nicht mehr so recht und ich fühlte mich so, als hätte man mir den Boden unter den Füßen weggezogen.
Mir war einfach klar geworden, dass ich so nicht mehr funktionieren kann. Wenn du als Gammaalki auch beginnst, Deltazüge anzunehmen, gehst du auf keine Arbeit mehr, wenn du angefangen hast zu trinken. Die Sucht überrennt dich, dass du mittags schon total dicht bist.
Ich wollte wieder normal leben können und mich wohlfühlen. Ich habe kein Bedürfnis, mich auf Festen zu präsentieren. Ich bin als nüchterner Mensch gar kein 'Festlesgänger', von daher komme ich auch gar nicht so mit dem Stoff in Berührung und die Gastronomie nutze ich nur, um mal schick Essen zu gehen.
Ich gehe nicht immer und überall so offen mit der Sucht um. Ich überlege schon, ob es mir die Personen wert sind, ob ich dazu was sage. Es spielt auch eine Rolle, ob ich mich mit denen öfter treffen will. Zum anderen habe ich es mir abgewöhnt, mir einen Kopf zu machen darüber, was andere über mich denken können. Sollen sie doch denken, was sie wollen.