ZitatGepostet von obi68 Es ist doch ganz einfach Ulli:
wenn du keine Lust drauf hast, dann laß es bleiben. Damit nimmst du dich ernst und achtest auf deine Bedürfnisse.
.. genauso sehe ich das auch..... hör auf Deinen Bauch.... Ich muss ehrlich sagen, es käme bei mir nicht gut an, wenn meine Freundin sich Hilfe bei einem Psychologen sucht, um besser mit mir klarzukommen. Nee, ginge nicht. Aber das ist mein persönliches Ding.
Nur wenn mich dieses Treffen so beschäftigt, nee, dann lass ich es (... und hab ne Migräne, ob`s jetzt stimmt oder nicht...)
ich würde auch nicht zu dem Treffen gehen, wenn du so ein schlechtes Gefühl hast und es eigentlich nur aus Mitgefühl geschieht!
Du solltest wirklich mehr auf dich, deine intuition und darauf, was (und wer) dir gut tut hören.
Ich habe da z.B. auch so eine Freundin, die mir ständig wegen vieler Dinge vorwürfe macht. Und, dass ich keinen Alkohol trinke, darin unterstützt sie mich auch nicht so recht. Denn ich soll ja beim Ausgehen so 2-3 Bier trinken, soe wie sie das macht...so sagt sie.
Na ja, immer wenn ich diese Freundin anrufen will bekomme ich ein ganz unangenehmes Beklemmungsgefühl und mir stellen sich regelrecht die Armhaare zu Berge. Muss msn sich das antun? Sollte man sich nicht lieber, soweit wie möglich, nur mit den Leuten umgeben, die einem ein angenehmes Gefühl geben? Ich denke schon
ZitatIch muss ehrlich sagen, es käme bei mir nicht gut an, wenn meine Freundin sich Hilfe bei einem Psychologen sucht, um besser mit mir klarzukommen. Nee, ginge nicht.
Das finde ich auch das Schlimmste dabei.
Vielen Dank für eure Antworten. Ich habe das Treffen abgesagt. Ich habe lange Zeit nicht zugelassen, das zu tun, was ich wirklich möchte. Immer höflich, freundlich, nett, angepasst... Aber dann nach einigen Rotwein die Sau rausgelassen, wenn ich das mal so sagen darf.
Aber, dass mir das so Mühe macht..
In einem anderen thread hat (ich glaube es war Mary) gesagt, dass Alkis entwicklungsmäßig auf der Stufe wie vorm dem trinken stehen geblieben sind. darüber musste ich gestern viel nachdenken. Für manche Bereich der Interaktion und Kommunikation mit anderen passt das für mich genau (mental wie mit 14 oder doch fast). Da habe ich viel nachzuholen.
Nur wenn mich dieses Treffen so beschäftigt, nee, dann lass ich es (... und hab ne Migräne, ob`s jetzt stimmt oder nicht...)[/b]
swajj
also gegen das nicht hingehen, spricht nichts, wenn man keine lust hat oder sich der situation nicht gewachsen fühlt. wobei, grade wenn es ein freund ist man dann aber eine möglichkeit verschekt herrauszufinden ob man sich nur so fühlt oder ob es tatsächlich so ist.
allerdings eine lüge zu benutzen find ich nicht so prickelnd. erinnert mich irgendwie an kindergarten und auch an die lügerei zu nassen zeiten zum selbstschutz
warum nicht sagen das man keine lust hat, das man etwas zeit für sich braucht bevor man sich wieder ins gesellschaftsleben stürtzt oder das einem einfach nicht nach einem treffen zu mute ist? ein freund, dürfte dafür verständniss haben.
--------------------------------------------------------------------------------------------------- "Begehe nicht den Fehler, nicht zwischen Persönlichkeit und Verhalten zu unterscheiden. Meine Persönlichkeit ist wer oder was ich bin..... ..... Mein Verhalten hängt davon ab wer du bist."
ja mary , ein freund!!! schaut auf das weiterkommen, und nicht auf die vergangenheit.
wenn ich zb folgende worte höhre:
hab ich dir doch gleich gesagt! hättest du auf mich gehört! du aber früher auch!
dazu oft noch besserwisserei, und ,und ,und. könnt ich echt zuviel kriegen.
ich habe wohlgemerkt einen , seit 84 trocken!!! klar ,kahm: lass das mit dem saufen,usw. dann , bist ja alt genug usw. dann: warst ja schon mal auf einem guten weg!!! stimmt war ich im jahr 2000!!!
wie meine freundin zu mir: in seinem beisein sagte: musst du trinken ? wenn xy dabei ist?
er:las ihn doch, ist erwachsen , und mir macht das nichts! ich weiss ja was bei rumkommt.
jetzt wieder: na weisst du wieder um was es geht? nicht mehr ,nicht weniger! ich: denk schon. er :hab schon länger drauf gewartet!!! er: komm müssen noch teile organiesiern. leider sehn wir uns zu selten!!!
___________________________________________________ muss es immer erst zappenduster werden,bevor uns ein licht aufgeht
ok, kranksein vorschieben ist vielleicht nicht ok, aber alle Gründe, die Du genannt hast, Mary, würden doch nur zu weiteren Diskussionen und Rechtfertigungen meinerseits führen. Deshalb das konsequente: nein, ich hab......
Aber, wenn ich schon etwas am zweifeln bin, soll ich hingehen oder besser absagen, dann erschien und erscheint es mir als eindeutiger Grund.
Einer wirklichen Freundin würde ich natürlich sagen, warum ich das Treffen absage. Da bekäme ich aber auch keine aufgewärmten Vorwürfe oder so Äußerungen wie mit dem Psychologen zu hören, nee, ich glaube, bei ner echten Freundin nicht.
Ulli, vielleicht kannst Du Dich ja irgendwann in nächster Zeit mal mit ihr zusammensetzen (wenn Du Dich sicherer und stärker fühlst) und ihr einfach mal sagen, wie ihre Äußerungen bei Dir so ankommen.
Wäre schade, wenn eine so lange Freundschaft den Bach runtergeht und sich verliert, die man vlt. mit klärenden Worten wieder aufleben lassen kann....
Vielleicht ist sie genauso verunsichert und weiß nicht, wie sie sich verhalten soll????
ZitatGepostet von swajj14 Ulli, vielleicht kannst Du Dich ja irgendwann in nächster Zeit mal mit ihr zusammensetzen (wenn Du Dich sicherer und stärker fühlst) und ihr einfach mal sagen, wie ihre Äußerungen bei Dir so ankommen.
Wäre schade, wenn eine so lange Freundschaft den Bach runtergeht und sich verliert, die man vlt. mit klärenden Worten wieder aufleben lassen kann....
Vielleicht ist sie genauso verunsichert und weiß nicht, wie sie sich verhalten soll????
Ja, so würde ich das auch tun. Schließlich will sie Dir helfen, macht es aber nicht richtig.
Ja, ich mach' mal in "meinem" Thread weiter, auch wenn der Titel nicht passt. Inzwischen trinke ich 9 Wochen keinen Alkohol mehr (bis auf ein irrtümliches (?) Bier, deswegen ich aber nicht mit dem Zählen von vorne anfangen möchte :motz.
Trotzdem - ich hab's auch woanders schon geschrieben - bin ich nicht glücklich, stolz, zufrieden, was auch immer Postives es sein könnte.
Im Gegenteil fühle ich mich zunehmend schlecht, kann mich so gut wie gar nicht konzentrieren, habe das Gefühl meinen Herzschlag ständig zu spüren und, als ob mir jemand praktisch auf der Brust steht, so dass ich schwer Luft bekomme, außerdem bin ich sooo müde und antriebsarm.
Heute habe ich hier im Board den Satz gelesen: Seit ich nicht mehr trinke, weiß ich erst, wie schlecht es mir geht". Ja, genauso fühle ich mich und kann's nicht mehr wegtrinken.
Nächste Woche habe ich einen Termin bei der Hausärztin, mal sehen, das AD wechseln und Therapie beantragen. So ein Mist
Ich war mal (wann weiß ich allerdings nicht mehr)körperlich und geistig aktiv und kreativ und jetzt: Nix
Und: Ich gehe mir selbst auf die Nerven mit meiner Negativität!!!!!
Hi, ich wollte einmal einen kurzen Zwischenbericht geben, wie's so ist...
Mittlerweile trinke ich ja 3 Monate keinen Alk mehr. Mit dem Kopf komme ich da manchmal nicht nach. Letzte Woche dachte ich - aufgrund einer Grippe kopfwehgeplagt - so viel hast du doch gestern gar nicht getrunken. Ähm, eigentlich habe ich überhaupt nichts getrunken Und auch für nächste Woche dachte ich einmal kurz (bin auf einer Geburtstagsfeier eingeladen): Wie kommst du denn da nach Hause? Tja, ich war ganz erleichtert, dass das aktuell keine Frage mehr für mich ist. Schon ein bisschen komisch, dass die Gewohnheitsgedanken noch da sind.
Auch sonst bin ich eher langsam unterwegs, habe nach über 2 (abstinenten) Montate einen Arzttermin gemacht, eine Überweisung zur Psychotherapie bekommen (meine Hausärztin wollte nichts Genaues über meine Alkoholkrankheit wissen) und jetzt dort einen Termin gemacht. Ich hatte doch tatsächlich Glück, dass ich aufgrund der Absage einer anderen Patientin schon nächste Woche einen Termin habe.
Jetzt hoffe ich nur, dass ich mich dort verständlich machen kann. Bei meiner letzten Therapie wurde mein Alk-Problem (wahrscheinlich von Therapeutin und auch von mir) bagatellisiert. Wie sage ich's am besten, so dass es ernst genommen wird? Und wann ist die Therapeutin diesbezüglich nichts für mich? Wie habt ihr das denn gemacht?
Find ich nicht. Ich habe nur selber keine Therapieerfahrung und kann daher nur intuitiv antworten, was ICH tun würd: Genau das wiederholen was Du hier beschrieben hast... auch die Zweifel ob Du deutlich genug warst... und lieber zu stark als zu zaghaft betonen, wie heftig Du Dich von Deiner Abhängigkeit beeinträchtigt fühlst und wie groß Dein Wunsch ist, dauerhaft abstinent zu leben. (Und vielleicht DICH SELBER das vorher auch ruhig noch ein weiteres Mal fragen: wie stark willst DU das - und als wie absolut betrachtest Du selber Deinen Abstinenzentschluss? Wirklich bereit ALLES dafür zu tun und von Dir dafür einzubringen?)
Wenn ich dann auch weiter von mir ausgeh: ich würd auch ganz konkret fragen, ob sie generell bereits Erfahrungen in der Therapie von Alkoholabhängigen gemacht hat; wenn ja welche und wenn nein ob sie Dich da lieber an Kollegen verweisen kann, die den besonderen Anforderungen dieser Problematik Rechnung tragen können...
Wenn sie wirklich professionell ist (wovon ich mal ausgehe), dann hat sie weder ein Problem damit, zu ihrer ggf. fehlende spezialisierten Kompetenz zu stehen noch Dich in bestmögliche Behandlung weiterzuschicken.
Hoffentlich haben aber entsprechend Erfahrenere hier noch konkretere Punkte die sie beitragen können.
Alles Gute wünscht Dir IngMarie.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Einfach tun. Der beste Zeitpunkt dafür: immer genau jetzt.